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Wer macht was? Ein Blick genügt.
Aufgaben auf Karten, Karten in Spalten: offen, in Arbeit, fertig. Für Gruppenarbeit, Referate, Projekte und den Informatikunterricht. Karten am iPad ziehen, das Board am Beamer zeigen oder als Papier-Board für die Pinnwand ausdrucken.
Vorlagen von Grundschule bis Oberstufe
Beamer und Papier-Kanban
Kürzel statt Namen, alles im Browser
Board
Karten ziehen oder mit den Pfeilen verschieben. Antippen zum Bearbeiten. Die Zahl im Spaltenkopf zeigt, wie viele Karten dort liegen, und auf Wunsch das Limit.
Kanban im Unterricht
Was ist Kanban?
Kanban kommt aus der Produktion bei Toyota und heißt auf Japanisch etwa „Tafel“ oder „Karte“. Seit etwa 2010 nutzen es Software-Teams auf der ganzen Welt. Drei Ideen genügen:
Arbeit sichtbar machen: Jede Aufgabe ist eine Karte.
Gleichzeitige Arbeit begrenzen: Erst fertig machen, dann Neues anfangen (WIP-Limit).
Fluss verbessern: Wo stauen sich Karten? Dort hilft das Team zuerst.
Grundschule
Drei Spalten mit Bildern: „Das mache ich noch“, „Da arbeite ich gerade“, „Geschafft!“. Jedes Kind hat ein kleines Board im Wochenplan oder an der Pinnwand und hängt seine Karte um. Wichtig ist eine Regel: Höchstens eine Karte in der Mitte.
Mittelstufe
Ein Board pro Gruppe für Projekt, Plakat oder Referat. Am Anfang jeder Stunde ein kurzer Blick: Was ist fertig, was hängt? Die Spalte „Prüfen“ heißt: Jemand anderes aus der Gruppe schaut drüber, bevor eine Karte fertig ist.
Oberstufe
Seminarkurs, GFS oder Facharbeit: Das Backlog sammelt alle Aufgaben bis zur Abgabe, „Diese Woche“ zeigt den Plan. Ein Limit in „In Arbeit“ schützt vor zehn halbfertigen Dingen. Dazu passt der Projektplan im Coach.
Informatik
So arbeiten echte Software-Teams: User Storys als Karten („Als Nutzerin möchte ich mich anmelden, damit …“), Spalten für Entwicklung, Test und Review. Wer mehr will, verbindet das Board mit Sprints aus Lehrzeug agil.
Zum Weiterlesen
David J. Anderson: Kanban. Successful Evolutionary Change for Your Technology Business, 2010. Das Grundlagenbuch für Kanban in der Wissensarbeit.
Taiichi Ohno: Das Toyota-Produktionssystem. Der Ursprung der Idee.